1. Tag Anreise
Vormittags: Anreise nach Warschau und Check-in.
Mittagspause (selbst organisiert)
Nachmittags: Erster Spaziergang durch Warschau auf eigene Faust. Die ersten Eindrücke von der polnischen Hauptstadt vermitteln einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der Stadt und ihre Bedeutung für die Geschichte Polens.
Abends: Abendessen in einem Restaurant.
Übernachtung in Warschau.
2. Tag Jüdisches Warschau
Vormittags: Stadtführung auf den Spuren der jüdischen Geschichte Warschaus. Besichtigung des ehemaligen jüdischen Ghettos und wichtiger Erinnerungsorte. Die Führung vermittelt Einblicke in das Leben der jüdischen Bevölkerung vor dem Zweiten Weltkrieg sowie in die Verfolgung und Vernichtung während der deutschen Besatzung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte des Warschauer Ghettos, seiner Errichtung, den Lebensbedingungen der dort eingesperrten Menschen und dem Aufstand im Jahr 1943.
Anschließend Besuch des Museums der Geschichte der polnischen Juden POLIN. Die Ausstellung vermittelt einen umfassenden Überblick über die mehr als tausendjährige Geschichte der Juden in Polen und stellt insbesondere die Geschichte der jüdischen Gemeinde Warschaus sowie die Zeit des Holocaust dar.
Mittagspause (selbst organisiert)
Nachmittags: Besuch der Gedenkstätte und des ehemaligen Wohnhauses von Jan und Antonina Żabiński im Warschauer Zoo. Die Geschichte der Familie Żabiński vermittelt einen Einblick in die Hilfe für verfolgte Jüdinnen und Juden während der deutschen Besatzung. Dabei wird auch die Bedeutung von Zivilcourage und individueller Verantwortung während der nationalsozialistischen Verfolgung thematisiert.
Abends: Abendessen in einem Restaurant.
Übernachtung in Warschau.
3. Tag Gedenkstätte Treblinka
Vormittags: Busfahrt zur Gedenkstätte Treblinka. Führung durch die Gedenkstätte des ehemaligen deutschen nationalsozialistischen Vernichtungs- und Zwangsarbeitslagers Treblinka. Die Besichtigung vermittelt einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Vernichtungslagers Treblinka II und in die Dimension der dort begangenen Verbrechen. Thematisiert werden die Deportationen der jüdischen Bevölkerung, die Lebensbedingungen der Häftlinge sowie der systematische Massenmord im Rahmen der „Aktion Reinhardt“. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung des heutigen Erinnerungsortes. Die symbolische Landschaft mit den Steinen und der zentrale Gedenkort machen die Dimension der Vernichtung sichtbar und erinnern an die Opfer aus Polen und anderen europäischen Ländern. Dabei wird auch an das Schicksal und den Tod von Janusz Korczak und den Kindern seines Waisenhauses erinnert, die im August 1942 nach Treblinka deportiert wurden.
Anschließend Rückfahrt nach Warschau.
Mittagspause (selbst organisiert)
Nachmittags: Zeit zur freien Verfügung.
Abends: Abendessen in einem Restaurant.
Übernachtung in Warschau.
4. Tag Warschauer Aufstand
Vormittags: Besuch des Museums des Warschauer Aufstands. Die Ausstellung vermittelt einen umfassenden Einblick in den Warschauer Aufstand von 1944, seinen historischen Hintergrund und den Verlauf der Kämpfe gegen die deutsche Besatzung. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die Situation der Zivilbevölkerung, den Alltag während des Aufstands sowie die Folgen der Kämpfe für die Stadt und ihre Bewohner.
Mittagspause (selbst organisiert)
Nachmittags: Geführter Rundgang durch Warschau mit Schwerpunkt auf dem Zweiten Weltkrieg, dem Warschauer Aufstand von 1944 und der Zerstörung der Stadt. Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse des Aufstands, die Erfahrungen der polnischen Zivilbevölkerung sowie die systematische Zerstörung Warschaus. Abschließend werden der Wiederaufbau der Stadt und die Veränderungen im Stadtbild nach 1945 thematisiert.
Abends: Abendessen in einem Restaurant.
Übernachtung in Warschau.
5. Tag Abreise
Vormittags: Individuelle Heimfahrt.